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Aktuelles

30.10.2009 - Ausbildung: Abbrecherquote im Emsland deutlich unter dem Bundesschnitt

Junge Menschen im Emsland brechen ihre Ausbildung deutlich seltener ab als im Bundesdurchschnitt. Das hat eine regionale Erhebung des Landkreises für die Jahre 2007 und 2008 ergeben, die Erster Kreisrat Reinhard Winter jetzt den Mitgliedern des Schulausschusses vorgestellt hat.

Der Abbrecherquote im Emsland von 10 Prozent steht ein bundesweiter Wert von knapp 20 Prozent gegenüber. Erhoben wurden die Zahlen in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammer und der Landwirtschaftskammer. Insgesamt – so das Ergebnis - lagen jeweils rund 8.530 Lehrstellenverhältnisse vor, von denen pro Jahr etwa 850 aufgelöst wurden. Die höchsten Abbrecherquoten fanden sich dabei in den Branchen Gastgewerbe, Nahrung, Gartenbau, Gesundheit und Handel. Als Gründe für den vorzeitigen Abbruch wurden von den Auszubildenden unter anderem Schwierigkeiten mit den Ausbildern, ein schlechtes Betriebsklima sowie falsche Berufsvorstellungen genannt. Betriebe führten aus ihrer Sicht ein unangemessenes Sozialverhalten des Lehrlings sowie mangelnde Eignung und Disziplin an.

Wie Winter weiter erläuterte, sei der Landkreis Emsland die einzige Region in Niedersachsen, die eine derartige Statistik vorweisen könne. Ziel sei es, die Studie in den kommenden Jahren weiter fortzuschreiben.
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