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27.08.2010 - Kanzlerin Angela Merkel besuchte Kraftwerkstandort in Lingen
Als vierte Station ihrer Energiereise hatte die Kanzlerin das Kernkraftwerk in Lingen besichtigt. Im Blitzlichtgewitter der Fotografen begrüßte sie zunächst zusammen mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Vorstandsvorsitzenden des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, und E.on-Chef Johannes Teyssen. Im Anschluss nahm sie sich fast vier Stunden Zeit und informierte sich eingehend über den Standort, das Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk und sprach mit Mitarbeitern und Auszubildenden.
Angela Merkel zeigte sich beeindruckt von den verschiedenen Formen der Energienutzung im Landkreis Emsland: „Von Kernenergie über Gas bis hin zu Wind- und Biogasenergie.“ Sie kündigte an, die anspruchsvollen Klimaschutzziele in Deutschland erreichen zu wollen. Trotzdem müsse Strom aber bezahlbar und verfügbar bleiben. „Wir müssen unseren eigenen Energieverbrauch decken können“, sagte die Kanzlerin. Sie forderte gleichzeitig neben der geplanten Brennelementesteuer einen zusätzlichen Beitrag zur Förderung der erneuerbaren Energien von den Atomkonzernen.
Auch wenn Angela Merkel und auch Jürgen Großmann betonten, dass während des Besuchs in Lingen keine Verhandlungen geführt worden seien, ging Großmann in einem Interview auf die Forderung der Kanzlerin ein. Das Kraftwerk im Emsland brauche 44 neue Brennstäbe pro Jahr. Der Vorschlag zur Brennelementesteuer belaufe sich auf 5,5 Millionen Euro pro Brennstab. „Bei einem Betriebsergebnis von 300 Millionen Euro pro Jahr für das Kraftwerk in Lingen, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viele weitere Beiträge wir noch leisten können. Da ist kein Spielraum mehr da“, sagte Großmann. Und dabei zähle das Emsland noch zu den günstigeren Kraftwerken.
Es sei aber ein sehr aufschlussreicher Vormittag gewesen, so Großmann. Auch die emsländische Delegation mit Dr. Ralf Büring, Dr. Hermann Kues, Hermann Bröring und Heinz Rolfes zeigte sich beeindruckt von der „sehr interessierten Kanzlerin“.
Angela Merkel selbst lobte abschließend die motivierten Mitarbeiter am Standort. „Sie haben mich gebeten nach draußen zu tragen, welcher Schatz an Wissen und Know-How hier eigentlich angesiedelt ist“, so die Kanzlerin. „Sie sind die Hochleistungsträger der Gesellschaft.“
Als vierte Station ihrer Energiereise hatte die Kanzlerin das Kernkraftwerk in Lingen besichtigt. Im Blitzlichtgewitter der Fotografen begrüßte sie zunächst zusammen mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Vorstandsvorsitzenden des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, und E.on-Chef Johannes Teyssen. Im Anschluss nahm sie sich fast vier Stunden Zeit und informierte sich eingehend über den Standort, das Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk und sprach mit Mitarbeitern und Auszubildenden.
Angela Merkel zeigte sich beeindruckt von den verschiedenen Formen der Energienutzung im Landkreis Emsland: „Von Kernenergie über Gas bis hin zu Wind- und Biogasenergie.“ Sie kündigte an, die anspruchsvollen Klimaschutzziele in Deutschland erreichen zu wollen. Trotzdem müsse Strom aber bezahlbar und verfügbar bleiben. „Wir müssen unseren eigenen Energieverbrauch decken können“, sagte die Kanzlerin. Sie forderte gleichzeitig neben der geplanten Brennelementesteuer einen zusätzlichen Beitrag zur Förderung der erneuerbaren Energien von den Atomkonzernen.
Auch wenn Angela Merkel und auch Jürgen Großmann betonten, dass während des Besuchs in Lingen keine Verhandlungen geführt worden seien, ging Großmann in einem Interview auf die Forderung der Kanzlerin ein. Das Kraftwerk im Emsland brauche 44 neue Brennstäbe pro Jahr. Der Vorschlag zur Brennelementesteuer belaufe sich auf 5,5 Millionen Euro pro Brennstab. „Bei einem Betriebsergebnis von 300 Millionen Euro pro Jahr für das Kraftwerk in Lingen, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viele weitere Beiträge wir noch leisten können. Da ist kein Spielraum mehr da“, sagte Großmann. Und dabei zähle das Emsland noch zu den günstigeren Kraftwerken.
Es sei aber ein sehr aufschlussreicher Vormittag gewesen, so Großmann. Auch die emsländische Delegation mit Dr. Ralf Büring, Dr. Hermann Kues, Hermann Bröring und Heinz Rolfes zeigte sich beeindruckt von der „sehr interessierten Kanzlerin“.
Angela Merkel selbst lobte abschließend die motivierten Mitarbeiter am Standort. „Sie haben mich gebeten nach draußen zu tragen, welcher Schatz an Wissen und Know-How hier eigentlich angesiedelt ist“, so die Kanzlerin. „Sie sind die Hochleistungsträger der Gesellschaft.“

Angela Merkel besichtigt zusammen mit (v. li.) Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, MdB Dr. Hermann Kues, Landrat Hermann Bröring und MdL Heinz Rolfes die Anlagen des GuD-Kraftwerks




