23.08.2005 - Wie Inseln im Park
Vermarktung des „IndustriePark Lingen“ nach der Sommerpause!
Wirtschaftsfreundlich, pragmatisch und unkompliziert - die Stadt Lingen (Ems) nimmt diese drei Eigenschaften für sich in Anspruch und gibt immer wieder Beispiele für gelebte Wirtschaftsförderung. Zuletzt gut zu beobachten bei der Weiterentwicklung des IndustriePark Lingen (die frühere Bezeichnung war Industriepark Lingen-Süd).
„Wir haben es aufgrund unserer Vorarbeiten innerhalb von acht Monaten geschafft, eine Plangenehmigung für ein von der RWE AG geplantes Gas- und Dampfkraftwerk zu erarbeiten“, so Helmut Höke vom Fachdienst Wirtschaftsförderung bei der Stadt Lingen (Ems). „Möglich war uns diese ungewöhnlich kurze Zeitspanne nur deshalb, weil für den Bereich des IndustrieParks auf unsere Initiative hin umfangreiche Vorarbeiten geleistet und diese im Rahmen eines Masterplans festgehalten wurden“, erklärt Oberbürgermeister Heiner Pott.
So lägen sämtliche Gutachten zum Beispiel zu Grenzwerten hinsichtlich Lärm, Staub oder Ruß sowie Pläne zu den naturräumlichen Gegebenheiten und ein Konzept für die optimale Nutzung vor. „Entsprechend können wir interessierten Unternehmen, die über eine Ansiedlung im IndustriePark Lingen nachdenken, ganz präzise sagen, was möglich ist und was nicht“, macht Heiner Pott deutlich.
Die Fläche beträgt insgesamt 400 Hektar und gibt es in ihrer Dimension in Niedersachsen laut Helmut Höke vermutlich kein zweites Mal. Einmalig ist auch das Konzept, das vorsieht, dass die einzelnen Betriebe in den vorhandenen Wald eingebettet werden wie Inseln in einen Park. Dabei sollen Unternehmen angesiedelt werden, die die Lingener Wirtschaft ergänzen und stärken. Bevorzugte Branchen sind die metallverarbeitende Industrie, Automobilzulieferbetriebe, Chemische Industrie, Logistikunternehmen, Papierfabriken sowie energieintensive Unternehmen, für die die unmittelbare Nähe der Kraftwerke ein großer Standortvorteil ist.
Die breite Branchenstreuung soll vor den Gefahren durch Konjunktureinbrüchen in einzelnen Wirtschaftszweigen schützen. „Um unser Angebot möglichst breit gefächert anbieten zu können, haben wir mit der Vermarktung die Firma ExperConsult aus Dortmund beauftragt. Sie verfügt über ein nationales und internationales Unternehmens- und Marketingnetzwerk“, sagt Helmut Höke.
Nach den Worten von Dietrich Kobosch, Projektberater bei ExperConsult, steht das Marketingkonzept bereits weitgehend. Nach der Sommerpause soll mit der direkten Unternehmensansprache begonnen werden. Darüber hinaus besteht ein intensiver Kontakt zu den bereits angesiedelten Firmen. Dies sind neben RWE, Benteler (Stahl), Bärlocher (Chemie), Faserwerke Lingen (Chemie), Rosen Engeneering (Erdölpipelinetechnik) und Advanced Nuclear Fuels (Brennelementeproduktion) auch weitere Betriebe in Lingen (Ems).
Insgesamt werden heute bereits 2.000 Menschen im IndustriePark Lingen beschäftigt – und es sollen noch viele hinzukommen. Oberbürgermeister Heiner Pott: „Ziel der Stadt Lingen ist es, dort möglichst viele qualifizierte Arbeitsplätze schaffen zu können, um besonders dem sehr gut qualifizierten Nachwuchs eine Perspektive zu bieten.“
Vermarktung des „IndustriePark Lingen“ nach der Sommerpause!
Wirtschaftsfreundlich, pragmatisch und unkompliziert - die Stadt Lingen (Ems) nimmt diese drei Eigenschaften für sich in Anspruch und gibt immer wieder Beispiele für gelebte Wirtschaftsförderung. Zuletzt gut zu beobachten bei der Weiterentwicklung des IndustriePark Lingen (die frühere Bezeichnung war Industriepark Lingen-Süd).
„Wir haben es aufgrund unserer Vorarbeiten innerhalb von acht Monaten geschafft, eine Plangenehmigung für ein von der RWE AG geplantes Gas- und Dampfkraftwerk zu erarbeiten“, so Helmut Höke vom Fachdienst Wirtschaftsförderung bei der Stadt Lingen (Ems). „Möglich war uns diese ungewöhnlich kurze Zeitspanne nur deshalb, weil für den Bereich des IndustrieParks auf unsere Initiative hin umfangreiche Vorarbeiten geleistet und diese im Rahmen eines Masterplans festgehalten wurden“, erklärt Oberbürgermeister Heiner Pott.
So lägen sämtliche Gutachten zum Beispiel zu Grenzwerten hinsichtlich Lärm, Staub oder Ruß sowie Pläne zu den naturräumlichen Gegebenheiten und ein Konzept für die optimale Nutzung vor. „Entsprechend können wir interessierten Unternehmen, die über eine Ansiedlung im IndustriePark Lingen nachdenken, ganz präzise sagen, was möglich ist und was nicht“, macht Heiner Pott deutlich.
Die Fläche beträgt insgesamt 400 Hektar und gibt es in ihrer Dimension in Niedersachsen laut Helmut Höke vermutlich kein zweites Mal. Einmalig ist auch das Konzept, das vorsieht, dass die einzelnen Betriebe in den vorhandenen Wald eingebettet werden wie Inseln in einen Park. Dabei sollen Unternehmen angesiedelt werden, die die Lingener Wirtschaft ergänzen und stärken. Bevorzugte Branchen sind die metallverarbeitende Industrie, Automobilzulieferbetriebe, Chemische Industrie, Logistikunternehmen, Papierfabriken sowie energieintensive Unternehmen, für die die unmittelbare Nähe der Kraftwerke ein großer Standortvorteil ist.
Die breite Branchenstreuung soll vor den Gefahren durch Konjunktureinbrüchen in einzelnen Wirtschaftszweigen schützen. „Um unser Angebot möglichst breit gefächert anbieten zu können, haben wir mit der Vermarktung die Firma ExperConsult aus Dortmund beauftragt. Sie verfügt über ein nationales und internationales Unternehmens- und Marketingnetzwerk“, sagt Helmut Höke.
Nach den Worten von Dietrich Kobosch, Projektberater bei ExperConsult, steht das Marketingkonzept bereits weitgehend. Nach der Sommerpause soll mit der direkten Unternehmensansprache begonnen werden. Darüber hinaus besteht ein intensiver Kontakt zu den bereits angesiedelten Firmen. Dies sind neben RWE, Benteler (Stahl), Bärlocher (Chemie), Faserwerke Lingen (Chemie), Rosen Engeneering (Erdölpipelinetechnik) und Advanced Nuclear Fuels (Brennelementeproduktion) auch weitere Betriebe in Lingen (Ems).
Insgesamt werden heute bereits 2.000 Menschen im IndustriePark Lingen beschäftigt – und es sollen noch viele hinzukommen. Oberbürgermeister Heiner Pott: „Ziel der Stadt Lingen ist es, dort möglichst viele qualifizierte Arbeitsplätze schaffen zu können, um besonders dem sehr gut qualifizierten Nachwuchs eine Perspektive zu bieten.“




